
Warum wir unsere Badezimmerlampen einem „Dampftest“ unterziehen
Seien wir ehrlich: Badezimmer sind eine Katastrophe für Heizelemente. Es herrschen extreme Temperaturschwankungen sowie hohe Feuchtigkeit – wie in einem tropischen Regenwald. Wenn die Dichtungen nicht perfekt sind oder das Quarzglas von schlechter Qualität ist, wird eine herkömmliche Infrarotlampe bereits nach kurzer Zeit kaputtgehen.
Deshalb verlassen wir uns nicht einfach auf Glück. Jede Charge wird durch Tests unter feuchter Hitze geprüft. Im Grunde versuchen wir, die Lampen im Labor „zu zermürben“, damit sie nicht in dem Haus des Kunden kaputtgehen.
Das Problem mit Dampf
Wasserdampf ist im Grunde genommen Gift für High-Wattage-Heizelemente. Wenn auch nur ein klein wenig Feuchtigkeit in die Lampe gelangt, trifft sie auf den Wolframfilament. Dadurch entsteht Oxidation. Der Filament wird dünner, es entstehen heiße Stellen – und plötzlich ist die Lampe kaputt.
Wir verwenden eine kontrollierte Kammer, um die Bedingungen im Badezimmer nachzustellen. Das ist die einzige Möglichkeit, sicherzustellen, dass die Dichtung zwischen dem Quarzglas und den Elektroden der Belastung standhält.
Der „Atmungseffekt“
Infrarotlampen werden sehr schnell heiß. Diese schnelle Erwärmung setzt enorme Belastungen auf die Dichtungen an der Stelle, wo Glas auf Metall trifft. Doch es wird noch schlimmer, wenn 90 Prozent Feuchtigkeit vorhanden sind. Während der Abkühlphase „atmet“ die Lampe quasi und saugt Feuchtigkeit in den Behälter hinein.
Es handelt sich dabei um einen Teufelskreis. Wenn eine Lampe 1.000 Stunden lang diesen ständigen Wechsel zwischen Erwärmung und Abkühlung in einem feuchten Raum nicht überstehen kann, kommt sie nicht aus unserer Fabrik heraus. Punkt.
Warum wir keine Kompromisse eingehen
Man kann zwar eine perfekte Dichtung herstellen – doch dafür benötigt man hochwertiges Quarzglas sowie präzise gefertigte Keramikteile. Das ist zwar nicht die günstigste Lösung.
Viele Unternehmen verwenden billige Klebstoffe. Sie sind zwar billiger, brechen aber sofort, sobald es heiß oder kalt wird. Wir bevorzugen daher verstärkte Dichtungen.
Kostet das mehr Zeit bei der Herstellung? Ja. Aber dadurch werden diese lästigen „Frühversagen“ verhindert, die dem Image Ihrer Marke schaden können. Sie erhalten eine Lampe, die nicht sofort kaputtgeht, sobald der Kunde eine heiße Dusche nimmt. Wir liefern Ihnen die entsprechenden Daten – und Sie können beruhigt sein.