
Warum wir unsere IP66-Außenthermen solchen harten Belastungstests unterziehen
Lassen Sie uns über unsere IP66-Außentransportheizungen sprechen. Wir haben sie für schwierige Umgebungen entwickelt – wie Badezimmer, Waschbereiche oder alle Orte, die den Einflüssen der Außenwelt ausgesetzt sind. Das sind keine gewöhnlichen Terrassenheizungen. Sie sind äußerst widerstandsfähig und dafür konzipiert, Feuchtigkeit, Dampf sowie extreme Temperaturschwankungen zu überstehen.
Sie fragen sich vielleicht, warum wir jedes Gerät vor dem Verkauf solchen intensiven Belastungstests unterziehen. Das ist eine berechtigte Frage. Hier ist die Antwort.
Was steckt eigentlich hinter diesen Heizungen?
Wir packen viel Leistung in ein kleines Gehäuse. Stellen Sie sich vor: Eine 400-V-Stromversorgung, die 2500 Watt Wärme durch einen 300-mm-querschnittenen Quarztube leitet. Das Ergebnis? Eine starke Strahlung von Infrarotwärme – fast sofort. Perfekt, um einen bestimmten Bereich schnell zu erwärmen.
Doch mit dieser Leistung kommt auch Wärme. Der Glühfaden sowie die Quarztube selbst werden extrem heiß. Es ist daher wichtig, dass das Gehäuse sowie die Verbindungsleitungen dieser zusätzlichen Wärme standhalten können. Die 400-V-Festigkeit ist eine kluge Lösung – dadurch bleibt der Stromfluss niedrig, was es ermöglicht, kleinere Kabel zu verwenden und alles stabil zu halten – auch bei langen Anwendungen in industriellen Umgebungen.
Das Geheimnis: Materialien und Design
Wir verwenden eine halogengefüllte, Kurzwellen-Infrarot-Technologie in einer robusten Quarztube. Das Geheimnis liegt in der Chemie: Das Halogengas hilft dabei, den Glühfaden intakt zu halten und den verdunsteten Wolfram wieder an seinen Platz zu bringen. Dadurch wird das Schwarzwerden der Glühbirne verhindert – was dazu beiträgt, dass die Heizung länger hält.
Die Quarztube selbst ist äußerst widerstandsfähig und kann plötzliche Temperaturschwankungen verkraften. Wenn Sie noch mehr konzentrierte Wärme möchten, können wir eine reflektierende Schicht auf die Tube auftragen – so geht kein einziger Watt verloren.
Für die Verbindungen verwenden wir R7s-Keramikkontaktoren. Sie können der Hitze sowie Vibrationen standhalten, ohne locker zu werden. Für die Installation vor Ort ist der Sk15-Steckkasten ideal – er ist einfach zu bedienen und sorgt dafür, dass die gesamte Installation reibungslos abläuft.
Die echte Welt ist die größte Prüfung
Wer kennt den größten Feind in Badezimmern und im Freien? Feuchtigkeit.
Natürlich bedeutet die IP66-Klassifizierung, dass die Heizung gegen starke Wasserdüsen geschützt ist. Doch eine gute Abdichtung ist nur der Anfang. Deshalb unterziehen wir die Heizungen solchen Belastungstests.
Wir simulieren damit jahrelange, strenge Bedingungen in kurzer Zeit. Wir schalten die Heizung ein und aus, übergießen die Innenteile immer wieder mit Dampf und Feuchtigkeit. Auf diese Weise finden wir die Schwachstellen – wie Dichtungen, die ihren Halt verlieren könnten, oder Beschichtungen, die abplatzen könnten.
Wir finden diese Probleme direkt in unserem Labor – nicht auf Ihrer Baustelle. Denn wenn Sie eine dieser Heizungen installieren, müssen Sie sicher sein, dass sie funktioniert. Keine Vermutungen, keine Sorgen darüber, ob sie nach einigen Monaten versagt. Sie benötigen eine Heizung, die sich bereits unter den härtesten Bedingungen bewährt hat – damit sie alles bewältigen kann, was Ihr Projekt mit sich bringt.
Wir führen diese Tests durch, weil Sie ein Produkt verdienen, dem Sie vertrauen können – beim ersten Mal und jederzeit.