
Warum Ihr Deckenheizer im Gartenzelt nicht funktioniert – und wie wir das Problem gelöst haben
Wenn Sie schon einmal einen 1500-Watt-Deckenheizer für Ihr Gartenzelt verwendet haben, kennen Sie dieses Gefühl: Die angenehme Wärme, die es ermöglicht, den Außenbereich auch bei niedrigen Temperaturen zu genießen. Doch es gibt ein verstecktes Problem.
Die meisten dieser Heizgeräte nutzen Infrarotstrahlung, um Wärme abzugeben. Der Heizelement selbst ist in der Regel in Ordnung – doch das eigentliche Problem entsteht dort, wo die Leitdrähte mit dem Quarztubus verbunden sind.
Die Wärme strahlt nicht nur nach unten aus – sie breitet sich auch entlang der Drähte zurück. Wenn die Dichtung an dieser Verbindungsstelle schwach ist, beginnt die Isolierung zu schmelzen.
Das Problem mit „billigen“ Heizern
Bei einem 1500-Watt-Heizer wird die Verbindung zwischen dem Wolframfaden und den Leitdrähten extrem heiß. Viele günstige Heizgeräte versuchen, hier Kosten zu sparen – sie verwenden einfache Klebstoffe oder lockere Verbindungen, die nicht ausreichen. Irgendwann brechen diese Materialien und es entsteht ein Kurzschluss. Das ist ein häufiges Problem bei Geräten, die nicht nach professionellen Standards hergestellt wurden.
Wie wir es richtig machen
Wir umwickeln die Drähte einfach nicht nur – stattdessen verwenden wir Glas-Metall-Dichtungen sowie hochtemperaturbeständige Klebstoffe, um eine dichte Verbindung herzustellen. Dadurch entsteht eine luftdichte Barriere. Indem Sauerstoff von der Verbindung ferngehalten wird, wird die Oxidation verhindert – dadurch werden die Drähte nicht brüchig.
Da diese Heizgeräte im Gartenzelt verwendet werden, müssen sie ständig mit Feuchtigkeit und extremen Temperaturschwankungen kämpfen. Eine solide Dichtung ist die einzige Möglichkeit, zu verhindern, dass der Heizer bereits nach drei Monaten seinen Dienst aufgibt.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte
Es gibt allerdings einen Kompromiss: Da die Dichtung so fest ist, sind die Leitdrähte eher steif. Biegen Sie sie während der Installation also nicht stark – sonst könnte das Glas zerbrechen, und man wäre wieder am Anfang.
Wir haben uns für 1500 Watt entschieden – das ist der ideale Wert. So erhalten Sie genügend Wärme, ohne das normale Haushaltsnetz zu überlasten. Wenn wir die Leistung erhöhen würden, müssten wir dickeere Drähte verwenden, damit die Leitdrähte nicht zum Wärmeabfuhrkörper werden.